Mainframes sind hochverfügbare Großrechnersysteme für die parallele Verarbeitung sehr großer Daten- und Transaktionsmengen – leistungsstark, aber auch sehr komplex. Hohe Lizenzkosten, alternde IT-Belegschaften und ständige Workload-Änderungen bedeuten, dass sich Unternehmen Ineffizienz nicht leisten können. Denn der Unterschied zwischen akzeptabler Leistung und Höchstleistung liegt oft in übersehenen Details:
- fehlkonfigurierte WLM-Richtlinien, die nicht mit den Geschäftsprioritäten übereinstimmen
- veraltete Systemparameter, die CPU-Zyklen verschwenden
- Speicher- und Paging-Beschränkungen, die Arbeitslasten verlangsamen
- ineffiziente I/O-Operationen, die unnötige Ressourcen verbrauchen
Durch die Optimierung von CICS-, DB2-, DDF- und Batch-Verarbeitungsumgebungen stellt man sicher, dass kritische Workloads priorisierten Zugriff erhalten – und die Systeme auch unter hoher Belastung reaktionsfähig bleiben.
Mainframe-Optimierung durch direkte Kostenkontrolle
Neben der Leistungsoptimierung gilt die Kostenkontrolle als einer der zentralen Erfolgsfaktoren in der Mainframe-Optimierung. Hierbei gibt es einige Methoden zur präzisen Abstimmung der Systeme, welche helfen, die Kosten eines Mainframes gezielt zu optimieren.
Zu diesen Methoden gehören:
- MLC-Optimierung – Analyse der Capping-Strategien zur Minimierung der Softwarekosten
- zIIP-Nutzung – Reduzierung des Datenverkehrs zwischen zIIP und GCP, wodurch Kosten gesenkt und gleichzeitig der Durchsatz verbessert werden
- Aktivierung von Multithreading – sichere Aktivierung von Funktionen zur Effizienzsteigerung, die jedoch fachkundige Überwachung erfordern
- Optimierung der Nutzung von Prozessor Caches – Reduktion von Verbrauchswerten
In der Praxis zeigt sich immer wieder: Bereits wenige gezielte Anpassungen im Rahmen der Mainframe-Optimierung reichen aus, um erhebliche Kosteneinsparungen zu realisieren – oft schneller und wirkungsvoller, als viele Unternehmen erwarten.
Kapazitätsplanung im z/OS-Betrieb als Erfolgsfaktor
Als weiterer zentraler Erfolgsfaktor der Mainframe-Optimierung gilt die Kapazitätsplanung. Wo früher die Kapazitätsplanung für Mainframes als wünschenswerte Option angesehen wurde, hat sich diese heute zu einer geschäftskritischen Strategie entwickelt. Unternehmen, die sie vernachlässigen, sehen sich häufig mit folgenden Problemen konfrontiert:
- Leistungsengpässe während der Hauptgeschäftszeiten
- Ungeplante Ausfallzeiten, die Kunden beeinträchtigen und das Vertrauen schädigen
- Steigende Kosten durch ineffiziente Nutzung von Mainframe-Systemen und suboptimale Workstation-Einstellungen
- Nichteinhaltung von Service-Level-Agreements (SLAs), die sich direkt auf Umsatz und Compliance auswirken
Dementsprechend erzielen Unternehmen, die eine strukturierte Kapazitätsplanung anwenden, sehr schnell messbare Vorteile.
Mainframe-Optimierung im z/OS-Betrieb: Leistungsoptimierung, Kostenkontrolle und Kapazitätsplanung vereint
In unserer Blogreihe werden wir das Thema z/OS-Performance-Optimierung detailliert beleuchten und u. a. aufzeigen, welche die wirklich wichtigen Zahlen sind und wie leicht diese mit z/INSIGHT sichtbar gemacht werden.
Vieles davon lag bisher im Verborgenen. Der Hauptgrund liegt darin, dass diese wichtigen Eckdaten mit oft nur enormen Aufwänden zu ermitteln sind. Mit z/INSIGHT reicht oft nur ein Klick, um diese sichtbar zu machen. Die Analyse von Problemen wird stark vereinfacht und in der Folge sinkt die Anzahl der Incidents deutlich. Die Systeme werden weniger störungsanfällig.
z/INSIGHT, das neue z/OS Mainframe-Optimierung Flaggschiff der SVA
Um die oben genannten Herausforderungen strukturiert anzugehen, wurde z/INSIGHT von SVA entwickelt, einen neuen softwarebasierten Service für die Mainframe-Optimierung. z/INSIGHT kombiniert Expertenservice mit einer intelligenten Software und schafft so eine einfache Plattform zur Deepdive-Analyse.
In der folgenden Grafik ist das z/INSIGHT-Dashboard zu sehen, das zentrale Daten der z/OS-Umgebung übersichtlich darstellt:

z/INSIGHT vereinfacht und präzisiert die Analyse von SMF-Daten grundlegend. In wenigen Sekunden wird das z/OS in einer graphischen Oberfläche, mit Subsystemsupport wie CICS und DB2, transparent. Neue Sichten auf Zahlen, Verbräuche und Querverbindungen, die oft kein anderes Tool bisher ermöglicht hat, erleichtern die Verwaltung des z/OS erheblich.
Dabei erhält das gesamte IT‑Team genau die Ergebnisse, die jeweils benötigt werden:
- Manager sehen auf einen Blick, ob ihre z/OS-Systeme gut performen oder Probleme bestehen.
- Systemanalysten erkennen, wie sich Workloads darstellen und planen lassen.
- Systemverantwortliche behalten sowohl die Kosten transparent im Blick als auch, ob ihre Einstellungen ins Ziel treffen.
- Subsystemverantwortliche sehen, wie zum Beispiel transaktionale Prozesse oder auch SQLs performen.

Und all das mit häufig nur einem Klick. Hoher Skill und intensiver Personaleinsatz, um die richtigen Zahlen zu finden und analysieren, lassen sich durch z/INSIGHT deutlich reduzieren.
z/OS optimieren: Mit den richtigen Kennzahlen zu mehr Performance und Kostentransparenz
Ob WLM-Feinjustierung, MLC-Optimierung oder Kapazitätsplanung: Die größten Hebel im z/OS-Betrieb liegen oft in wenigen, aber entscheidenden Stellschrauben – vorausgesetzt, die richtigen Kennzahlen sind schnell verfügbar. Mit z/INSIGHT werden SMF-Daten in einer übersichtlichen Oberfläche sichtbar und auswertbar, wodurch Analyseaufwand und Spezialwissen deutlich entlastet werden. So lassen sich Performance und Stabilität verbessern – bei gleichzeitig besserer Kostentransparenz.
Weitere Informationen zu z/INSIGHT finden Sie unter folgendem Link: https://www.sva.de/de/products/zinsight-softwarebasierter-service-fuer-mainframe-optimierung
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde von Fachexperten erstellt. KI‑Tools wurden ausschließlich zur Rechercheunterstützung und sprachlichen Optimierung verwendet.