Industrie 4.0 – Auf was es bei der Digitalisierung der Produktion ankommt – Industrialisierung im Wandel – Teil 2

Industrie 4.0, Industrie 4.0 – Auf was es bei der Digitalisierung der Produktion ankommt – Industrialisierung im Wandel – Teil 2

Bei Industrie 4.0 geht es nicht nur um Investitionen in neue Technologien und Werkzeuge, sondern um die Transformation und Revolution der Art und Weise, wie das gesamte Unternehmen arbeitet und wächst.[1] Im Nachgang zu unserem Startbeitrag, schauen wir einmal etwas tiefer in die Unternehmen. 

Impulse für Wachstum und Innovation

Industrie 4.0 bietet Unternehmen mehr Einblick, Kontrolle und Datentransparenz in der gesamten Lieferkette. Mit Hilfe von Supply-Chain-Management-Fähigkeiten können Produkte und Dienstleistungen schneller, kostengünstiger und in höherer Qualität auf den Markt gebracht werden. Asset-Tracking und -optimierung ermöglichen einen besseren Überblick über Bestände, Qualität und Optimierungsmöglichkeiten in der Logistik.

Wartungen erfolgten in der Vergangenheit routinemäßig oder zeitgesteuert, durch IoT-Systeme wird die vorbeugende Instandhaltung automatisierter und effizienter. Potenzielle Probleme können bereits im Vorfeld gelöst werden, sodass nicht länger auf Fehlerquellen und Probleme reagiert, sondern proaktiv gehandelt werden kann. Zudem können Probleme verhindert werden, bevor sie auftreten. Dies bezeichnet manals „Predictive Maintainance“.[2]

Industrie 4.0 ermöglicht mit Hilfe einer stärkeren Vernetzung und Digitalisierung besser abgestimmte Schritte und eine höhere Produktivität. Produktionsstraßen werden in Zukunft modular aufgebaut und somit flexibel sein. Hierdurch wird es möglich, Produkte mit verschiedenen Variationen herzustellen, was die Wirtschaftlichkeit erhöht. Ebenfalls werden individuelle Produktionen in kleinen Stückzahlen für Unternehmen umsetzbar sein. Im Bereich Logistik können Warenketten von Algorithmen berechnet und optimiert werden. Fehlende Produktionsmittel werden selbstständig von Maschinen und Lagern gemeldet. Die Auslieferung erfolgt durch ein smartes System. Zu den weiteren Merkmalen  zählen eine aktive Ressourcenschonung, eine klare Kundenorientierung durch besser auf den Kunden abgestimmte Produkte und eine effektivere Nutzung aller Daten. Letztere bietet die Möglichkeit neuer Service-Lösungen, zum Beispiel durch effektivere Wartungsverträge. Industrie 4.0 ermöglicht es in diesem Zusammenhang Ausfallzeiten an Maschinen zu verringern oder sogar zu verhindern.[3]

Weniger Manager-Kontrolle?

Maschinen steuern sich selbstständig und intelligent. So können fehlende Teile im Lager von Maschinen automatisch nachbestellt und Produktionsabläufe selbstständig geplant werden. Es findet eine Transformation einer zentralen Steuerung hin zu einer dezentralen Selbstoptimierung, der „Smart Factory“, statt. Maschinen entscheiden selbstständig, welchen Weg ein Bauteil durch die Produktion nimmt, was Logistikwege und Lieferketten verschlankt.[4]

 

Welche Bedeutung hat Industrie 4.0 bereits jetzt schon auf verschiedene Teilbereiche? Dies und weitere detaillierte Zahlen betrachten wir im dritten Teil der Blogserie.

 

[1] https://www.brightsolutions.de/blog/industrie-4-0-und-digitalisierung/#Wandel
[2] https://www.brightsolutions.de/blog/industrie-4-0-und-digitalisierung/
[3] https://www.maschinenmarkt.vogel.de/industrie-40-verstaendlich-erklaert-a-762257/
[4] https://www.wfb-bremen.de/de/page/stories/digitalisierung-industrie40/was-ist-industrie-40-eine-kurze-erklaerung

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